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Silvia Stevermüer

Häusliche Pflege für bis zu 21 Tagen im Kreis Recklinghausen und im Kreis Coesfeld

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Neuigkeiten aus unserem Unternehmen und aus der Branche.

Mittwoch, 06. Januar 2010

Wir sind ständig bestrebt die Dienstleistungen unseres Unternehmens qualitativ zu verbessern.

Zu diesem Zweck wird von uns ab Januar 2010 ein tägliches Pflegeprotokoll angefertigt. Neben einer Aufzeichnung des Tagesablaufes, wird sowohl über
die durchgeführte Beschäftigung, als auch über die Ressourcen und Probleme des Pflegebedürftigen (z.B. Orientierung, Ernährung, Mobilität) berichtet.
So ist in Zukunft der Angehörige nach seiner Rückkehr direkt und ausführlich über den Verlauf der Verhinderungspflege informiert.
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Ich freue mich über einen weiteren Erfolg. Vitaport - ein Internetportal für Menschen im fortgeschrittenen Alter in der Emscher-Lippe-Region berichtet über meine Dienstleistung..
Der Originalbeitrag ist unter
www.vitaport.de zu sehen oder hier zu lesen.

Wohlfühlpflege auf Zeit

Kurzzeitpflege mit
Verwöhncharakter

Alt werden im Kreise seiner Lieben –
eine Vision, die noch vor einigen
Jahrzehnten keine war, sondern
einfach die Realität. Überhaupt, wer
aus Alters- oder Krankheitsgründen
nicht in der Lage war, sich selbst zu
versorgen, wurde im Familienverband
getragen. Heute ist so ein Lebensmodell
nur noch selten möglich.
 
Unsere Haushalte werden immer kleiner,
Großfamilien nach traditionellem Vorbild
immer weniger und der Wohnraum
dementsprechend geringer, jemand hat
noch Platz, um einen alten oder kranken
Menschen bei sich zu beherbergen, von
der Zeit, die die Pflege in Anspruch nimmt,
einmal ganz abgesehen. Immer häufiger
arbeiten beide Partner, um für den Familienunterhalt aufzukommen. Da fällt die 

Entscheidung, ein pflegebedürftiges Familienmitglied zu versorgen meistens schwer. Doch wenn dieser Entschluss in seiner Konsequenz auch endlos viel Kraft und oft Geduld kostet, verspricht er auch einen Lohn in Form von Nähe, Dankbarkeit und wertvollen Erfahrungen. 

Was aber, wenn derjenige, der pflegt, selbst einmal Erholung braucht, wenn die Kraftreserven erschöpft sind und die Energie zur Neige geht. Was tun, wenn ein Urlaub dringend nötig ist oder ein besonderes Ereignis mit einem Kurztrip gefeiert werden soll? Bislang bedeutete diese Situation für die Angehörigen, sich um einen Kurzzeitpflegeplatz zu kümmern oder einen ambulanten Pflegedienst zu engagieren. Das hieß für den  Pflegebedürftigen, dass er im günstigsten Falle in der gewohnten Umgebung bleiben konnte und sich an wechselnde Bezugspersonen gewöhnen oder sich im ungünstigeren Fall auch zeitweilig auf eine neue häusliche Umgebung auf Zeit einstellen musste.

Eine neue Alternative gibt es von Silvia Stevermüer. Die gelernte Altenpflegerin mit Qualifizierung für Demenzkranke, bietet mit „Wohlfühlpflege auf Zeit“ für den Kreis Recklinghausen und Coesfeld einen Betreuungsservice an, der in NRW einzigartig sein dürfte: Silvia Stevermüer zieht für bis zu 21 Tage mit in das zu Hause des zu Pflegenden ein und versorgt ihn oder sie rund um die Uhr. „Für mich steht der Mensch mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt meiner Arbeit.“ erklärt die examinierte Altenpflegerin und führt weiter aus: „Nicht der Patient soll sich auf mich einstellen sondern ich richte mich völlig nach den Gewohnheiten und Ansprüchen des Patienten.“ Und die können sehr unterschiedlich sein. Während einige „nur“ etwas Aufmerksamkeit benötigen, gibt es auch bettlägrige Patienten, die einer intensiven medizinischen Pflege bedürfen.
 
Dass ihre Betreuung mehr beinhaltet als „nur“ eine medizinische Versorgung, darauf legt die 50-Jährige großen Wert: „Neben dem medizinischen Aspekt hat Pflege für mich auch eine soziale Komponente. Deshalb versuche ich bereits in einem Vorgespräch herauszufinden, wozu der Patient noch in der Lage ist und wie ich seine oder ihre Sinne anregen kann bzw. welche Tätigkeiten ihm Freude bereiten. Es mag sein, dass ich aus einem Buch vorlese, dass wir gemeinsam kochen oder Besuche machen, für die sonst im Alltag keine Zeit bleibt.“ Auf diese Weise strukturiert Silvia Stevermüer den Tag mit ihren Klienten.

Und wenn hauswirtschaftliche Aktionen nicht gefragt sind, überlegt sie sich etwas anderes, offeriert einen „Wellnesstag“ mit einem Rosenblütenbad für die Pflegebedürftigen oder lässt mit ihm gemeinsam ein altes Hobby wieder aufleben. So legte sie kürzlich mit einem Senior ein Kräuterbeet an. „Bei mir kommt keine Langeweile auf“, weiß die Altenpflegerin und erzählt: „Einige meiner Patienten machen sich sogar schon einen Plan mit Aktivitäten, die sie angehen wollen, wenn ich zur Pflege komme. Das alles ist aber nur möglich, weil wir sehr viele Stunden gemeinsam verbringen. Dabei muss sie nicht nach einem vorgegebenen Zeitplan arbeiten, denn sie konzentriert sich ja nur auf eine Person.  „In diesem Rahmen ist es auch möglich, an der Reaktivierung „verschütteter“ Fertigkeiten z.B. bei dementiell Erkrankten zu arbeiten. Da darf das Haarekämmen auch ruhig mal 10 Minuten dauern,“ so Silvia Stevermüer.
 
Der Druck, ständig mit einem Blick auf die Uhr zu arbeiten, war ein wichtiger Grund für die zweifache Mutter, nach zwölf Jahren ihren Job als Altenpflegerin in einem Altenwohnheim zu kündigen: „Wir hatten überhaupt keine Zeit mehr für den Einzelnen. Alles musste immer nach einem genauen Zeitplan ausgeführt werden. Dabei ist der zwischenmenschliche Kontakt für mich auf der Strecke geblieben. Das war ein Aspekt in meiner Arbeit, der mich immer unzufriedener gemacht hat“, erinnert sie sich heute.Trotzdem hat es einige Jahre gedauert, bis sie den Mut aufbrachte, sich selbständig zu machen. Erst als ihre Kinder erwachsen und aus dem Haus waren, wagte die Halternerin diesen Schritt und hat es bis heute nicht bereut.

Die Kosten für eine Kurzzeitpflege übernimmt in der Regel die Pflegekasse, je nachdem in welcher Pflegestufe der Patient eingruppiert wurde. Es ist aber auch möglich, privat abzurechnen. Die Preise richten sich nach Aufwand und Dauer des Einsatzes. So ist es z.B. auch möglich, eine Betreuung zu buchen, die innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums nur tagsüber oder zu bestimmten Zeiten stattfindet. - Eben ganz so, wie es der Patient braucht.

Wohlfühlpflege auf Zeit

Silvia StevermüerTel.: 02364/60 51 18
 
www.Pflegevertretung-silvia.de